Prof. Dr. Urs Granacher - Warum Kinder Bewegung brauchen
Shownotes
Gast: Prof. Dr. Urs Granacher Prof. Dr. Urs Granacher ist Professor für Trainings- und Bewegungswissenschaft an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und Vorsitzender der PotAS-Kommission (Potenzialanalyse) zur Neustrukturierung des Leistungssports und der Spitzensportförderung.
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00:00:00: Eine neue Folge des Henrietta Family Podcasts in eurem Ohr.
00:00:04: Hallo und herzlich willkommen!
00:00:05: Schön, dass ihr dabei seid und das euch offensichtlich das Thema Gesundheit eurer Familie wichtig ist – denn genau darum geht es hier bei uns.
00:00:14: Mentale Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, Ernährung, Nachhaltigkeit waren alles schon Themen.
00:00:21: Und jetzt widmen wir uns der wahrscheinlich größten oder mit untergrößten Säule der Gesundheit nämlich dem Thema Bewegung.
00:00:29: Darüber spreche ich mit Prof.
00:00:31: Dr.
00:00:32: Urs Granacher, er ist Professor für Trainings- und Bewegungswissenschaft an der Albert Ludwigs Universität Freiburg Potas-Kommission, Potenzialanalyse zur Neustrukturierung des Leistungssports und der Spitzen-Sportförderung.
00:00:50: Und ein gefragter Experte nicht nur wenn es um Spitzensport sondern auch wenn's um Sport und Bewegung von Kindern generell geht!
00:00:57: Er wird uns auch erklären wie und warum Kinder Krafttraining machen sollten, Spoiler nicht an der Handelbank.
00:01:05: Und warum zum Beispiel Dorfkinder nicht mehr unbedingt fitter als Stadtkinder sind?
00:01:10: Hallo Herr Granacher!
00:01:11: Ja
00:01:11: guten Morgen Frau Jakobsmeier und vielen Dank für die Einladung.
00:01:14: Wir freuen uns dass Sie dabei sind und uns mit Ihrer Expertise bereichern.
00:01:18: Herr Granachar vorweg gesagt normalerweise ist das bei Podcasts oder auch anderen Interviewformaten ja ganz gerne mal so, dass so getan wird, als treffer man sich zum ersten Mal natürlich gerade bei Wissensformaten immer ein Vorgespräch statt, auch um zu sondieren welche Themenfelder man aufmachen kann und so weiter.
00:01:38: Und ich kann an dieser Stelle sagen in unserem vor Gespräch gab es mehrfach den Punkt, an dem ich gedacht habe ah Das habe ich bisher falsch gemacht, aber wir werden gemeinsam versuchen den Eltern einer Art praktischen Fahrplan an die Hand zu geben.
00:01:53: Herr Granacher, die WHO unter anderem empfiehlt – zum Beispiel habe ich gelesen – Kleinkinder zwischen zwei und vier.
00:02:00: Zum Beispiel sollten sich mindestens drei Stunden am Tag bewegen.
00:02:04: Für ältere Kinder habe ich geleasene Geilten jahrlange Zeit so diese sechzig Minuten Bewegung pro Tag.
00:02:09: Jetzt heißt es da mehr wäre auch da eigentlich besser.
00:02:12: Studien zeigen, kommen viele Kinder überhaupt nicht ran.
00:02:17: Das war vor Corona schon ein Problem, aber aus ihrer Sicht hat die Pandemie diese Situation noch verschärft?
00:02:25: Ja, die Pandemie hatte da eine ganz große Auswirkung darauf.
00:02:28: Das bedeutet dass sich viele Kinder letztlich noch weniger bewegt haben und weniger Bewegungsräume hatten.
00:02:34: Der Sportunterricht ist weggefallen der zwei bis drei Stunden pro Woche im Mittel in den jeweiligen Bundesländern umfasst.
00:02:43: Auch die Kitas sind weggefallen, damit auch die Bewegungen, die sie in ihrer kleinen Piergruppe schon die Kleinkinder haben um dort spielerisch angeleitet zu werden.
00:02:56: Das ist auch ein Effekt der Nachhalt.
00:03:00: Das heißt, dass wir dort die Auswirkungen bis heute feststellen können beispielsweise das die Kinder im Bezug auf ihre körperliche Fitness insbesondere auch gelitten haben.
00:03:11: da gibt es einen Zusammenhang zwischen zu wenig körperlicher Aktivität Und dann der Entwicklung der körperlichen Fitness.
00:03:18: Je mehr sie sich bewegen, je intensiver sie sich bewegt, desto besser wird ihre körperliche Fitness.
00:03:23: Dass sich die Kinder während Covid wenig bewegt haben geht die körperlich Fitness nach unten.
00:03:28: Das ist aber gleichzeitig auch ein ganz wichtiger Marker für Gesundheit.
00:03:32: Knochengesundheit beispielsweise, kardiovaskuläre Gesundheit und vor dem Hintergrund gilt es das jetzt aufzuholen was die Covid-Pandemie da verursacht
00:03:44: hat.
00:03:45: Was ist denn grundsätzlich das Problem, wenn Kinder sich zu wenig bewegen?
00:03:49: Also körperlich aber auch was die Kognitive Entwicklung angeht.
00:03:54: Im körperlichen Bereich hat dich ein Aspekt schon genannt.
00:03:56: Das ist die körperliche Fitness den wichtiger Marker ist für die Gesundheit.
00:04:01: Dann haben wir natürlich auch eine Energiebilanz dabei, das heißt eine Input- und Output-Relation.
00:04:06: Das was ich zuführe an Energie, an Nahrung, das muss im Verhältnis stehen.
00:04:12: dann zudem was ich verbrauche an Ernährung.
00:04:16: Da haben die Kinder und Jugendlichen natürlich durch ihr Wachstum bedingt schon höheren Verbrauch als Erwachsene.
00:04:21: allerdings sollten sie sich entsprechend bewegen.
00:04:25: Und was wir auch feststellen können, nicht zuletzt auch in meinem eigenen Bundesland Baden-Württemberg beispielsweise ist.
00:04:32: Das der Anteil der übergewichtigen und adipösen Kinder... kontinuierlich zunimmt.
00:04:38: Das ist eine Folge von zu wenig Bewegung, gleichzeitig sehen wir auch bei übergewichtigen und adipösen Kindern die höhere Privallenz von schlechteren akademischen oder schulischen Leistungen als bei normal gewichtigen Kindern.
00:04:53: das bedeutet dass wer hier Ein komplexes Geflecht haben, beginnend mit körperlicher Inaktivität und eine Auswirkung dann auf die körperliche Fitness.
00:05:03: Mit einer negativen Auswirkungen auf Übergewicht und Adipositas.
00:05:07: Und das kann dann wiederum in einem ganz zeitlich holistischen Bild auch die Kognitive Entwicklung von Kindern.
00:05:14: negativ beeinflussen.
00:05:16: Und es gab dazu ja auch Untersuchungen.
00:05:17: tatsächlich, können Sie darüber mal was erzählen?
00:05:21: Also tatsächlich das wie das zusammenhängt, wie zum Beispiel auch die schulischen Leistungen von Kindern beeinflusst werden wenn sie mehr Sport machen oder gleich Sport oder weniger Sport machen?
00:05:33: Ja meiner vormaligen Forschungsstelle an der Universität in Potsdam hatten wir einen Schulversuch oder die Möglichkeit eine Schulversucht durchzuführen Und da ging es um die Einrichtung einer sogenannten sportbetonten Grundschule.
00:05:47: Der Unterschied dabei ist, dass die Kinder dort täglich Sportunterricht bekommen im Vergleich zu den Kindern an einer Regelschule.
00:05:54: und wir haben die Kinder – das waren Kinder in der vierten Klasse dann über ein ganzes Schuljahr wie hinweg verfolgt Und einerseits die körperliche Aktivität gemonitort, wir haben eine körperlichen Fitness gemonetort.
00:06:06: Wir haben uns die Körperzusammensetzung über eine sogenannte Bio- und Bitanzanalyse angeschaut also wie viel Körperfettanteil, wie viele Magermassenanteile ist vorhanden?
00:06:16: Und wir haben uns auch die kognitiven Leistungen durch psychologische Tests aber auch die schulischen Leistung durch die Schulnoten in den Hauptfähigern betrachtet Und was man feststellen konnte, nach diesem Schuljahr war das die Kinder, die täglich Sportunterricht hatten sich deutlich besser entwickelt haben in Bezug auf ihre körperliche Fitness.
00:06:36: Also einen großen Vorteil da hatten wie Körperzusammensetzung hat sich besser entwickelt.
00:06:41: Das heißt weniger Körperfett mehr Magermasse.
00:06:46: und auf der anderen Seite konnten wir auch feststellen dass die Kinder die jeden Tag Sport unterricht hatten gleiche schulische akademische Leistung erzielt hatten, wie die Kinder an der Regelschule.
00:06:59: Jetzt muss ich dahin zufügen kann man sagen ist jetzt nicht besonders bemerkenswert?
00:07:03: Ich würde sagen doch weil da zusätzliche Sportunterricht die akademischen Stundentafeln nicht einfach Aditiv hin zugesetzt wurde, sondern weil dieser zusätzliche Sportunterricht den akademischen Unterricht auch ersetzt hat.
00:07:18: Das heißt die wöchentliche Stundentafel war gleich zwischen Regelschule und Sportbeton der Grundschule.
00:07:24: Und bei gleichen Stundentafel weniger akademischer Unterricht, mehr Sportunterricht und gleiche akademische Leistung.
00:07:32: Das ist durchaus bemerkenswert und zeigt auch das Kinder wahrscheinlich auch um Lärmprozesse zu aktivieren und die Aufmerksamkeitsspanne wieder zu erhöhen, dass sie insbesondere sich eben auch bewegen müssen.
00:07:45: und wenn die Schultage sechs Stunden und länger gehen dann entspricht das nicht, dem natürlichen Bewegungsverhalten von Kindern so lange in der Schulbank zu sitzen.
00:07:55: Das heißt es gab ja auf jeden Fall schon mal einen positiven Effekt nämlich dass sie fitter und gesünder letztlich einfach rausgegangen sind aus dieser Situation also die schulischen Leistungen nicht irgendwie sich verschlechtert haben sondern es gab auf jeden fall schonmal einen Benefit.
00:08:13: Was mich interessiert noch, da würde ich gerne nochmal nachhaken.
00:08:17: Sie hatten jetzt mehrfach gesagt, die körperliche Fitness verbessert sich wenn Kinder sich ja eben viel bewegen.
00:08:24: Gibt es... Können wir da noch mal ein bisschen konkreter reingehen was das bedeutet?
00:08:28: Kann man beispielsweise sagen Wenn Kinder sich zu wenig bewegen dann erhöht sich das Risiko an irgendwelchen Krankheiten später zu erkranken.
00:08:36: Ja und dass ist genau die Folge die passieren kann den Diabetes anschauen und den Diabetis vom Typ II, dann wurde der früher immer auch als Altersdiabetes bezeichnet weil er eben vor allen Dingen ab dem sechzigsten Lebensjahr später aufgetreten ist.
00:08:54: Das hat etwas mit dem Rückgang der Muskelmasse zu tun.
00:08:57: heute finden wir aber bereits bei Kindern Jugendlichen ebenfalls schon den Diabetistyp II durchaus vorhandener Prävalenz.
00:09:08: Das hat etwas damit zu tun, dass sich die Lebenswelt, das sich die körperliche Aktivität der Kinder verändern und das Übergewicht und Adipositas deutlich zunehmen.
00:09:18: Und mit einem erhöhten Wert an Adipositas, Präverlenzen an Adi-Positas steigt auch das Risiko an Diabetes zur Erkrankung.
00:09:30: Und dahingehend ist die Bewegungspille, die beste Pille über die wir verfügen.
00:09:36: Das bedeutet sie ist jederzeit verfügbar.
00:09:39: Wir können sie auch relativ kostengünstig umsetzen und sie hat einen unglaublich hohen Wirkungsgrad und auch ein breiten Wirkungskrad.
00:09:48: Bewegung
00:09:48: ist die beste Medizin praktisch.
00:09:50: Also habe ich das richtig verstanden, dass Kinder heute schon teilweise an Krankheiten erkranken?
00:09:58: An den normalerweise ältere Erwachsene erkranken ... die einfach sich zu wenig bewegen und wo die Muskelmasse sozusagen schwindet.
00:10:06: Genau,
00:10:06: das ist das Phänomen über das Versprechen.
00:10:08: Sie haben mal in einem Interview gesagt ... Das passt gerade dazu eigentlich?
00:10:11: Es steht die Frage bei mir ein bisschen weiter hinten aber es passt grade!
00:10:15: Sie haben in einem interview mal gesagt Kinder sind mittlerweile zu schwach zum Spielen.
00:10:19: dieses Bild fand ich irgendwie total stark.
00:10:21: also mit anderen Worten ihnen fehlt zb Muskelkraft um zu klettern was früher ja ganz normal war dass die Kinder irgendwie die Bäume hoch geklettert hat.
00:10:29: sie sagen Kinder brauchen Krafttraining hatte ich eingangs auch gesagt, aber eben nicht so wie wir Erwachsene uns das vielleicht vorstellen mit Handelbank und Beinpresse sondern zum Beispiel mit Zirkeltraining.
00:10:42: Im englischsprachigen Raum hat sich für dieses Phänomen bereits einen Begriff oder zwei Begriffe etabliert.
00:10:49: der eine Begriff ist ein Krankheitsbild bezeichnet die sogenannte Exercise-Defizit des Order.
00:10:56: Das bedeutet, dass kann von Ärzten diagnostiziert werden.
00:10:59: Das bedeutet das die Kinder nicht mehr.
00:11:01: den WHO-Bewegungsempfehlungen von, Sie haben vorhin gesagt, so recht, hundertachzig Minuten.
00:11:06: Das sind die vier bis sechsjährigen Kindern und dann vom sechsten bis zum siebzehnten Lebensjahr sollte gemäß WHO sechszig Minuten mindestens pro Tag körperliche Aktivität vorhanden sein.
00:11:18: Gemäß RKI, Robert Koch Institut, deutsche nationale Empfehlung sogar neunzig Minuten noch pro Tag für die fünf bis siebzen Jährigen.
00:11:25: Das ist die ExoSize-Defizit-Disorder, wenn das nicht erfüllt wird.
00:11:29: Wenn wir jetzt in den Bereich Kraft hineinkommen dann kann man von der sogenannten Dynapenie sprechen.
00:11:34: Das ist ähnlich wie das was ich vorhin für den Diabetes gesagt habe ein Phänomen dass man ursprünglich nur in den geriatrischen Populationen gefunden hat.
00:11:44: Das bedeutet dem biologischen Kraftverlust im Alter.
00:11:48: Jetzt spricht man in der Zwischenzeit nicht mehr von einer geriatrischen Dynapenie, da ist der Begriff hergekommen, Kraftverluß dem Alter sondern von der pädiatricien Dynaponie.
00:11:59: Das bedeutet, dass Kinder eben nicht mehr ausreichend Kraft haben um zu spielen.
00:12:04: Um an Klettergerüsten zu agieren.
00:12:07: Um Klettergeröste hochzusteigen.
00:12:09: Um zu togen und um zu krabbeln.
00:12:12: Und wenn ihnen diese Kraft fehlt dann fehlt ihnen auch die Voraussetzung überhaupt sportlich handlungsfähig zu sein.
00:12:19: das bedeutet sie erleiden dort negative Erfahrungen weil sie nicht erfolgreich agieren können im Sportunterricht.
00:12:27: gerade kommt dann in so eine negative Spirale rein, sodass das dann wiederum dahin führt dass sie sich noch weniger bewegen und die Wahrscheinlichkeit eben wieder an Übergewicht oder die Prositas zu erleiden.
00:12:40: Die steigt ebenfalls dadurch.
00:12:43: Und jetzt ist es ja so, jetzt könnte man als Eltern irgendwie ein bisschen Schnappatmung kriegen.
00:12:48: Weil man auf gar keinen Fall möchte, dass das Kind irgendwelche Krankheiten bekommt weil man es zu einem kleinen Bewegungsmuffel erzogen hat.
00:12:55: Damit das nicht passiert habe ich zum Beispiel meine vierjährige Tochter zwischenzeitlich zu drei Sportkursen pro Woche angemeldet und Überraschungen Sie hatte gar kein Bock darauf!
00:13:06: Wenn ich aber z.B.
00:13:07: mit ihr Familienton gemacht hab wo es jetzt nicht um Bock- und Weitsprungen sondern einfach mal hier drauf klettern, mal hier balancieren und so weiter ging also das Ganze ein bisschen spielerischer.
00:13:17: Dann war sie Feuer und Flamme!
00:13:19: Also praktischer Tipp von Ihrer Seite – wie sieht Bewegung in verschiedenen Phasen der Kindheit denn idealerweise aus?
00:13:27: Und wie kann ich da auch das Thema Krafttraining mit
00:13:29: reinbringen?!
00:13:31: Das ist ein schönes Phänomen, was Sie da beschreiben.
00:13:33: Es passt auch ganz gut zu dieser Entwicklungsphase in der sich ihre Tochter befindet.
00:13:37: das bedeutet dass die Eltern hier einen Vorbildcharakter haben für die Kinder.
00:13:41: Das ist in dieser Phase ganz entscheidend.
00:13:44: sie können also gemeinsam Sport reiben.
00:13:47: Das motiviert das Kind sehr viel mehr als wenn es in den organisierten Sport hineingeht und dort angeleitet wird extern.
00:13:55: Die Eltern sind in diesen frühen, kindlichen Phasen die Hauptbezugsperson und wenn sie mit den Kindern gemeinsam Sport treiben dann macht es ihnen in der Regel Spaß und Freude.
00:14:05: Und Sie sind dabei motiviert!
00:14:07: Nun ist es aber so dass sie ihr erwachsenen Sporttreib nicht eins zu eins übertragen dürfen auf die Kinder.
00:14:13: also sie sollten nicht mit dem Kind joggen gehen.
00:14:16: Das macht wenig Sinn, weil die Freude wird dort hinten anstehen.
00:14:21: Sondern es muss spielerisch sein.
00:14:23: und wenn man das Bewegungsverhalten gerade von Kleinkindern sich betrachtet dann ist es eben sehr entgegengesetzt zu dem wie wir Erwachsenenungsbewegen.
00:14:31: mit anderen Worten die Kleinkinder haben solche kurzen Aktivitätsbürs, die agieren sehr spontan sie sprinten stoppen nach zehn, fünfzehn Sekunden wieder.
00:14:44: Dann kommt wieder so eine neue Aktivität weil sie etwas Neues sehen und wahrnehmen Sprinten dorthin bleiben stehen.
00:14:51: das entspricht nicht dem wie wir uns als Erwachsene in der Regel Verhalten im Bezug auf körperliche Aktivität, wo wir eher in so einer Dauermethode uns befinden.
00:15:01: Also über dreißig Minuten einen Dauerlauf machen beispielsweise das ist nicht kindlich.
00:15:05: also wir müssen uns als Erwachsene dann auf dieses kindliche Bewegungsverhalten einlassen und eben solche Fangspiele als ein Beispiel sehr gut geeignet.
00:15:15: Klettern ist sehr gut geeignet mit den Kindern gemeinsam durchzuführen um sie zu motivieren Und gerade bei diesen Sachen Klettern, insbesondere.
00:15:25: Da kommt auch die Kraftkomponente hinzu und Sie haben es jetzt schon ein paar Mal angedeutet Ja das sollte spielerisch sein.
00:15:32: Das ist nicht an Handelstangen oder sonst an Geräten vorgesehen Sondern man kann das in so einem Spinnengang beispielsweise durchführen Man kann das durch Hüpfen springen.
00:15:42: Seilspringen ist eine sehr gute Möglichkeit um die Kinder da spielerosch koordinativ heranzuführen An solche kraftbetonten Übungen.
00:15:53: Das ist eine Folge der veränderten Lebenswelt.
00:15:57: Früher hat die WHO vor allen Dingen empfohlen, dass kargivoskuläre Reizee gesetzt werden sollten.
00:16:05: Heute wird die Kraft immer wichtiger weil wir die Kraft als Grundvoraussetzung brauchen um im Alltag aktiv und mobil zu bleiben.
00:16:15: das galt früher vor allem durch ältere Menschen jetzt aber eben auch für Kinder Aber ich hatte es schon erwähnt auf die sportliche Handlungsfähigkeit schwimmen, leichtathletik.
00:16:26: Wenn sie in diese Sportarten später als Jugendliche beispielsweise einsteigen wollen dann brauchen Sie ein gewisses Kraftniveau und das ist gerade in den letzten Jahren ebenfalls verloren gegangen, weshalb wir da ein bisschen umdenken müssen und verstärkt auch kraftbetonte Übungen in die kindliche Entwicklung mit integrieren.
00:16:47: Und um das noch mal mit reinzubringen, jetzt gerade für ältere Kinder.
00:16:51: Also für Schulkinder zum Beispiel wäre Zirkeltraining eine denkbare Alternative?
00:16:57: Zirkeltraining ist eine wunderbare alternative.
00:17:00: Stationentraining in der Thornhalle kann man da durchführen und braucht nicht viel dafür.
00:17:04: Da kann die Weichbodenmatte sehr gut hilfreich sein indem man Skippings also Kniehebeläufe auf der Weichbodematte durchführt.
00:17:13: Man kann Staffelspiele machen, indem die Kinder unter den Benken Position dadurch krabbeln und dadurch eben auch wieder spielerische zusätzliche Kraftbetonte Leistung erbringen müssen.
00:17:27: Die Fantasie ist offen.
00:17:29: Wie gesagt, das funktioniert relativ unstrukturiert und mit wenig finanziellem Aufwand vor
00:17:35: allen Dingen statt.
00:17:35: Ich habe festgestellt dass viele Sportangebote also gerade so ich sage mal Vereinssport wo Kinder mit anderen Kindern interagieren usw.
00:17:44: ab einem Alter von sechs Jahren so richtig erst angeboten werden beginnen Und natürlich gibt es auch Angebote für kleinere Kinder.
00:17:52: Es ist oft irgendwie unkoordiniert.
00:17:56: Also ich sag mal, wenn die Kinder daran Spaß haben.
00:17:58: Super
00:17:59: hatte meine Tochter zeitweise auch aber dann gab's eben auch mal Phasen wo das eben nicht der Fall war und wo ich dann auch gemerkt hab okay irgendwie sie möchte sich bewegen aber müssen es anders gestalten.
00:18:09: also so wie Sie es auch beschrieben haben gibt's da einen Zusammenhang dass man sagt ok ab einem Alter von sechs Jahren haben Kinder Bock auf was anderes?
00:18:18: und sie sind ja auch ein Verfechter der sagt habe ich zumindest in Interviews gelesen Gerade jetzt nach Corona müssen die Kinder auch wieder mehr in Interaktion mit anderen Kindern Sport machen und irgendwie sich bewegen.
00:18:30: Gibt es da irgendwie einen Zusammenhang?
00:18:32: Und ab wann würden Sie sagen, sind so diese typischen Vereinssportarten Gewinn mehr an Bedeutung?
00:18:40: Es gibt auf jeden Fall ein Zusammenhang das hängt... Insbesondere in erster Linie auch mit dem Einfluss durch Eltern oder später dann in Piers zusammen.
00:18:49: Ab dem ca.
00:18:50: zwölften Lebensjahr, wenn im Mittel die Mädchen in die Pubertät eintreten – die Jungs sind da biologisch etwas später dran – ab dem Zeitpunkt Wären die Piers immer bedeutsamer.
00:19:07: Das bedeutet, dass Sportreiben, das organisierte Sportreiben wird immer wichtiger an dieser Stelle und die Eltern sind dann mehr die Zubringer dazu.
00:19:17: Das heißt sie müssen die Kinder befördern und sie zum Sportverein hinfahren oder im besten Falle machen das die Kinder auch selbst indem sie das Fahrrad benutzen.
00:19:26: Das wäre nämlich viel besser geeignet mit dem Fahrrad dorthin zu fahren und dann wieder zurückzufahren und Sport zu betreiben.
00:19:33: Das ist nebenbei auch so ein Phänomen, was wir bei insbesondere Jugendlichen feststellen, dass die alltagsmotorische körperliche Aktivität deutlich nach unten geht.
00:19:46: organisierten Kontext-Sportverein, die bleibt relativ gleich und konstant.
00:19:51: Insgesamt ist es dann aber trotzdem zu wenig was an körperliche Aktivität vorhanden ist.
00:19:59: Das bedeutet dass wir auch als Elternteil wieder bemüht sein müssen wann immer möglich.
00:20:04: Die Sicherheit spielt natürlich auch eine Rolle wenn es die Wohnumgebung zulässt die Kinder auch gehen lassen zur Schule, die Kinder mit dem Fahrrad fahren lassen zur Schul, sodass sie da ausreichend alltagsmotorische Aktivität bekommen und ab welchem Zeitpunkt man die Kinder in den Sportfahrern reingeben kann.
00:20:27: Da ist erstmal wichtig dass die Kinder ein breites Fundament an sportlichen Erfahrungen, also multisportive Ausbildung bekommen sollten, also nicht nur gleich vom sechsten Lebensjahr an nur Leichtathletik Sprint machen oder nur Schwimmen machen.
00:20:46: Sondern je mehr Sportarten dort betrieben werden desto besser für die kindliche Entwicklung.
00:20:53: das Ziel ist es in dieser frühen Phase ab dem sechste Lebensjahre dann ein ganz breites Fundament an Bewegungserfahrungen zu sammeln.
00:21:02: Und auf diesen breiten Bewegungsfundament können Sie später aufbauen und darauf gezielt eine Sportart nochmal auswerden, die dem Kind besonders viel Spaß macht!
00:21:13: Aber besser ist es da durchaus, dann unterschiedliche sportliche Angebote zu wählen.
00:21:18: Vielleicht zwei oder drei Sportarten sogar jeweils einmal pro Woche dahinzugehen.
00:21:23: Das reicht auch aus und irgendwann wird das Kind sich für eine Sportart entscheiden aber solange es geht diese Breite beibehalten.
00:21:31: Und das ist ganz wichtig in dieser frühen Phrase.
00:21:33: Okay guter Hinweis!
00:21:35: Was ich manchmal so denke bei dem Thema früher also vor vielen Jahrzehnten Da ging das ja auch alles irgendwie ohne besonderen Fokus auf Fitness und Sportvereine.
00:21:46: Kinder hatten irgendwie Kraft, waren gesund sind die Bäume hochgeklettert vor allem auf dem Land so stellt man sich das zumindest vor da wo man es heute ja auch noch so vermuten würde.
00:21:57: Das ist aber nicht mehr unbedingt so.
00:22:00: was hat zu dieser Entwicklung geführt uns zu diesem Schiff zwischen Land- und Stadtleben?
00:22:06: Ja das ist ein wichtiger Punkt den Sie da ansprechen.
00:22:10: Steigt mal damit ein, wenn wir heute in die WHO oder die RKI Bewegungsempfehlung reinschauen dann werden da nicht nur Bewegungsempfehlungen gemacht sondern es werden auch Bildschirm-Nutzungszeiten angegeben.
00:22:22: Das bedeutet bei Kindern im Alter von vier bis sechs Jahren beispielsweise maximal dreißig Minuten pro Tag.
00:22:29: Wenn wir an Grundschulkinder sechs bis elf Jahre, dann sollten die maximal sechzig Minuten pro Tage Bildschirmnutzungszeit haben und bei Jugendlichen zwölf bis achtzehnten an hundertzwanzig Minuten per Tag.
00:22:40: Da kommt, warum sage ich das?
00:22:42: Das bezieht sich auf die sogenannte Konkurrenztheorie.
00:22:45: Das bedeutet, dass sie mehr Zeit vor dem Bildschirm verbringen, desto weniger Zeit verbringen sie körperlich aktiv.
00:22:53: und das ist der große Unterschied zu den Generationen davor, zu meiner Generation beispielsweise.
00:22:59: auch wenn man da von der Schule nach Hause gegangen ist dann hat man vielleicht noch Hausaufgaben gemacht aber dann ist man sofort nach außen gegangen.
00:23:06: Sie sind in den Wald gegangen auf dem Fußballplatz, hat getoben und Rad gefahren.
00:23:14: Kinder haben heute viel mehr alternative Möglichkeiten mit denen sie ihre Zeit verbringen können Und natürlich ist der Reiz eines Tablets oder ein Spielstatt drauf durchaus groß und kann die Kinder dann eher zu Hause halten.
00:23:29: Das ist die Konkurrenz zur körperlichen Aktivität.
00:23:34: Und jetzt kommen wir zu diesem Stand-Land-Phenomen.
00:23:37: In der Tat früher war es genau auf diesen unterschiedlichen Lebenswelten so, dass sich insbesondere Kinderweiler mehr Lebensräume waren umzutoben... dass sie sich anders entwickelt haben, dass die körperlich aktiver fahren und damit auch körperlicher fitter waren als die Stadtkinder.
00:23:53: Das hat sich so über die Jahre hinweg ein Stück weit gedreht sodass wir heute feststellen das die Kinder in der Stadt körperliche fitter sind als die Kinder auf dem Land.
00:24:03: Womit hängt das zusammen?
00:24:05: Nun ist das Internet mittlerweile auch glücklicherweise auf den Land angekommen Aber das bedeutet, dass die Kinder eben dort auch diese Ablenkungsmöglichkeiten haben von digitalen Spielen und Serien etc.
00:24:22: Ähnlich wie auf dem Land, wo der Unterschied ist heute, dass wir dort sehr viel weniger Sportvereinsangebote haben als in der Stadt.
00:24:31: In der Stadt gibt es nicht nur den Fußballverein sondern da haben sie vielleicht auch noch den Leichtathletikverein Basketball, Volleyball, Judo und so weiter.
00:24:38: In all diesen Sportarten können Sie sich dann auswählen, wo Ihr Kind aktiv sein möchte?
00:24:43: Wie gesagt, je breiter desto besser!
00:24:46: Aufm Land Sehen wir dieses Angebot nicht.
00:24:49: Dort gibt es halt häufig nur ein Anführungszeichen den Fußballverein, das ist gut.
00:24:55: aber nicht alle Kinder wollen Fußball spielen und vor dem Hintergrund kann man dann eben erklären, weshalb heute dieser Schiff zustande gekommen ist dass die Landkinder weniger gut in der körperlichen Fitness ausgeprägt sind als die Stadtkinder.
00:25:11: Ja, und wenn Bildschirm dann zumindest idealerweise sinnvoll und vielleicht mit der Familie zusammen.
00:25:18: Und da komme ich zum nächsten Thema.
00:25:20: Sie haben in der Henrietta-Familie sozusagen ja schon mal mitgearbeitet und genau an dem Thema angesetzt vor allem in der Pandemiezeit Kinder an die Bewegung zu bekommen.
00:25:30: Henrietta fit für den Sport hieß das Ganze.
00:25:33: was genau steckt dahinter?
00:25:35: Was waren da vielleicht auch die Rückmeldungen dazu?
00:25:38: Ja, wir sind damals mit verschiedenen Programmen eingestiegen.
00:25:42: Das erste war in der Pandemie hatten wir nur ein analogisches Programm.
00:25:47: vor der Pandemie muss ich sagen das waren Bewegungskarten die Kinder verwenden konnten, um sie zu Hause durchzuführen oder auch als Anleitung für Lehrkräfte, dass sie da nochmal bind differenzierte Übungen zur Kraft ausdauer Beweglichkeit mit den Kindern durchführen können.
00:26:04: Das war vor der Pandemie der Stange.
00:26:06: und wenn die Pandemie etwas Gutes hatte dann das, dass die Digitalisierung schnell vorangeschritten ist so auch hier.
00:26:14: wir haben uns dann schnell mit der AOK damals zusammen getan und gesagt was machen wir jetzt?
00:26:18: Um die Kinder und haben das, was wir damals analoge hatten digitalisiert.
00:26:23: Und da sind unterschiedliche Programme entstanden wie Henrietta's Warm-Up, Henriettas Denk-Sport, Henrietta fit für den Sport – haben Sie schon zurecht angedeutet – unbewegte Schule.
00:26:35: Das war im Grunde genommen ein Programm.
00:26:37: Ähnliche digitale Sportprogramme gab es auch von größeren Vereinen Basketball Berlin, Alva als ein Beispiel wo die Kinder dann zu Hause sich vor dem Bildschirm auch mit ihren Eltern zusammenfinden konnten, um dann Sport zu treiben.
00:26:52: Diese Angebote gibt es heute noch – das bedeutet dass man das gerne wahrnehmen kann, dass die Kinder nicht nur passiv vor einem Tablet sitzen und digital spielen sondern... Das Programm, was da vorhanden ist, auch kindgerecht aufbereitet wurde.
00:27:10: Dass das genutzt wird in diesen kurzen Phasen.
00:27:13: Das sind meistens so zehn, fünfzehn Minuten Einheiten.
00:27:15: Es ist bewusst darauf Wert gelegt worden.
00:27:20: zusätzlichen technischen Geräte gebraucht werden, um diese Programme umzusetzen.
00:27:26: Die haben hohen Aufforderungskarakter für die Kinder und sollten Spaß machen.
00:27:30: Und vor dem Hintergrund empfehlen wir sehr stark dass auch dieses Henrietta Warm-Up beispielsweise genutzt wird als zusätzliche Möglichkeit um so ein Defizit in der körperlichen Aktivität auszugleichen.
00:27:42: und das Grammatie angesprochen haben.
00:27:44: Henrietta fit für den Sport Das hatte das Ziel nach der Pandemie.
00:27:48: die Kinder, weil sie sich wenig bewegt haben über zwei Jahre hinweg.
00:27:52: Weil die körperliche Fitness wieder zurückgegangen ist und basierend auf diesen Phänomen... Wir haben befürchtet, dass Verletzungsraten beispielsweise nach oben gehen.
00:28:03: Wenn die Kinder plötzlich wieder in eine Vereine hineingehen und Sport treiben wie vor der Pandemie aber gar nicht die Voraussetzung haben.
00:28:10: Deswegen mal die Idee fit für den Sport als Programme aufzulegen um die Kinder erstmal wieder langsam heranzuführen damit sie diese Sportart auch gezielt und sicher und gesund durchführen können.
00:28:23: Jetzt sind wir schon am Ende angekommen.
00:28:26: Gibt es noch irgendwas aus Ihrer Sicht, was wichtig ist zu dem Thema zu sagen?
00:28:31: Ja das Wichtigste ist dass die Eltern wirklich sich an ihren Kindern orientieren sollten, dass sie als Vorbild funktionieren sollten in diesen frühen kindlichen Phasen ab dem dritten vierten fünften Lebensjahr.
00:28:44: Schauen Sie, dass ihr Zuhause möglichst sichere Bewegungsräume zur Verfügung stellen, dass sie die Kinder motivieren wenn sie nach außen gehen.
00:28:54: Dass Sie ihnen auch ein paar Freiräume belassen damit sie diese freiraume nutzen können um körperlich aktiv zu sein.
00:29:01: Leben sie das vor?
00:29:02: Wenn sie in den Alltag hineingehen nutzen sie Treppen keine Rolltreppen keine Aufzüge.
00:29:08: machen sie das gemeinsam mit den Kindern so dass das natürliches kindliches Bewegungsverhalten wird.
00:29:16: Fahren Sie gemeinsam mit dem Fahrrad zur Schule, bringen sie so die Kinder dahin und nicht nur mit dem Auto.
00:29:21: So dass eben diese alltagsmotorik ein ganz elementarer Bestandteil im kindlichen Leben wird und die gute Botschaft ist das zeigt auch zeigen einige wissenschaftliche Arbeiten Körperlich aktive Kinder sind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch körperliche aktive Erwachsene.
00:29:41: Das heißt, das ist eine Verhaltensdiskussion die sie dann mitnehmen.
00:29:45: Leider aber auch im umgekehrten Bilde.
00:29:47: Das bedeutet körperlich inaktive Kinder, sind mit großer Wahrscheinlichkeiten auch körperlich inactive.
00:29:52: Erwachsenen
00:29:54: Unten
00:29:55: anzusetzen ist ganz wichtig.
00:29:56: Dort können wir Kinder noch beeinflussen, das Verhalten beeinflussend und wenn Bewegung körperliche Aktivitäten ein wichtiger Bestandteil des Lebens sind dann ist es sehr wahrscheinlich dass sie das auch mitnehmen ins Erwachsenen leben und damit leisten Sie ja auch einen gesundheitlichen Beitrag für die gesamte Gesellschaft.
00:30:14: Ja, so groß das klingt.
00:30:16: Aber es ist nur mal so als Eltern baut man das Fundament eben ganz am Anfang für den Rest des Lebens.
00:30:22: auch da zeigt es sich wieder.
00:30:25: Vielen, vielen Dank für Ihre Zeit Herr Professor Doktor Urs Granara von der Uni Freiburg.
00:30:30: Wir haben gelernt Krafttraining ist wichtig heißt bei Kindern nicht keuchend die Handeln in die Luft zu schwingen.
00:30:36: mit dem Kind Fangspielen nämlich Parkour aufbauen zum Beispiel da Boden is lava Seilspringen Kreidekästchen springen alle sowas sind gute Alternativen.
00:30:46: also nicht durch die Erwachsenen Sportbrille sondern durch die Augen des Kindes schauen.
00:30:52: ich danke ihnen für ihre zeit.
00:30:54: Und falls ihr da draußen die anderen Folgen noch nicht gehört habt und euch fragt Bewegung, okay das haben wir check.
00:31:02: Aber das Thema Ernährung ist irgendwie eine Baustelle.
00:31:05: auch dazu haben wir zwei Folgen gerne mal rein hören.
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